Trotz zahlreicher Meinungsverschiedenheiten ist es den alliierten Führern gelungen, in Potsdam einige Abkommen zu schließen. So bestätigten die Unterhändler den Status eines entmilitarisierten und entwaffneten Deutschlands unter vier Zonen der alliierten Besatzung. Nach dem Protokoll der Konferenz sollte es « eine vollständige Entwaffnung und Entmilitarisierung Deutschlands » geben; alle Aspekte der deutschen Industrie, die für militärische Zwecke genutzt werden konnten, sollten abgebaut werden; alle deutschen militärischen und paramilitärischen Kräfte sollten eliminiert werden; und die Herstellung aller militärischen Hardware in Deutschland war verboten. Darüber hinaus sollte die deutsche Gesellschaft durch die Aufhebung aller diskriminierenden Gesetze aus der NS-Zeit und durch die Verhaftung und das Gerichtsverfahren gegen die als « Kriegsverbrecher » geltenden Deutschen nach dem demokratischen Vorbild umgestaltet werden. Das deutsche Bildungs- und Justizsystem sollte von allen autoritären Einflüssen gesäubert werden, und demokratische politische Parteien würden ermutigt, sich an der Verwaltung Deutschlands auf lokaler und staatlicher Ebene zu beteiligen. Die Wiederherstellung einer nationalen deutschen Regierung wurde jedoch auf unbestimmte Zeit verschoben, und die Alliierte Kontrollkommission (die aus vier Besatzungsmächten, den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion bestand) würde das Land während des Interregnums führen. Es bestand auch Einigkeit darüber, dass es wünschenswert sei, die « gegenwärtige anomale Position » der deutschen Kriegsverbündeten – Italien, Bulgarien, Ungarn und Rumänien – und seines mitangeklagten Finnlands zu beenden. Es würde ein Rat der Außenminister eingesetzt, der mit ihnen Friedensverträge festlegt, die nach einer Konferenz unter Beteiligung der Großen Drei und « anderer interessierter verbündeter Regierungen » geschlossen werden sollen. Dies fand im darauffolgenden Jahr in Paris statt, und die Verträge wurden am 10.

Februar 1947 unterzeichnet. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa (1939–1945) und den Beschlüssen der früheren Konferenzen von Teheran, Casablanca und Jalta hatten die Alliierten durch die Berliner Erklärung vom 5. Juni 1945 die höchste Autorität über Deutschland übernommen. In der Drei-Macht-Konferenz von Berlin (formaler Titel der Potsdamer Konferenz) vom 17. Juli bis 2. August 1945 stimmten sie dem Amstbiss vom 1. August 1945 zu und verabschiedeten es. Die Unterzeichner waren Generalsekretär Joseph Stalin, Präsident Harry S. Truman und Premierminister Clement Attlee, der infolge der britischen Parlamentswahlen 1945 Winston Churchill als Vertreter des Vereinigten Königreichs abgelöst hatte. Die drei Mächte kamen ferner überein, Frankreich und China als Mitglieder des zur Belangung des Abkommens eingesetzten Rates der Außenminister zur Teilnahme einzuladen. Die Provisorische Regierung der Französischen Republik nahm die Einladung am 7. August mit dem Hauptvorbehalt an, dass sie von vornherein keine Verpflichtung zur eventuellen Wiederbildung einer Zentralregierung in Deutschland akzeptieren werde.

Hauptziel der Potsdamer Konferenz war es, eine Nachkriegsregelung zu schließen und alles in Jalta vereinbarte Alles in die Tat umzusetzen. Während das Treffen in Jalta recht freundschaftlich verlief, war die Potsdamer Konferenz mit Meinungsverschiedenheiten behaftet, die das Ergebnis einiger bedeutender Veränderungen waren, die seit der Jalta-Konferenz stattgefunden hatten.